Kurze Antwort: Dein VPN leckt DNS, wenn deine DNS-Anfragen von einem Server aufgelöst werden, den du nicht bewusst gewählt hast — dem Resolver deines Internetanbieters oder einem Drittanbieter-Resolver, der weder von deinem VPN noch von deinem gewählten Datenschutzanbieter betrieben wird. Führe zur Überprüfung einen Online-DNS-Leak-Test durch, während du verbunden bist: Das Ergebnis zeigt, welche DNS-Server deine Anfragen beantworten. Wenn diese Server zu deinem Internetanbieter oder einem Resolver gehören, den du nie konfiguriert hast, leckt DNS — das bedeutet, dein Anbieter kann weiterhin sehen, welche Domains du aufrufst, auch wenn dein Datenverkehr verschlüsselt ist.
Wie erkenne ich, ob mein VPN DNS-Anfragen leckt?
1. VPN verbinden, dann DNS-Leak-Test durchführen
Verwende einen seriösen Online-DNS-Leak-Test. Er zeigt, welche DNS-Server deine Anfragen beantworten, während du verbunden bist.
2. Ergebnis auswerten
DNS leckt, wenn der angezeigte Resolver etwas ist, das du nicht bewusst gewählt hast — dein Internetanbieter oder ein Drittanbieter-Resolver, der nicht zu deinem VPN gehört. Ein Leck beschränkt sich nicht nur auf deinen Internetanbieter.
- Wenn die aufgeführten Server zum Resolver deines VPN-Anbieters gehören (oder einem Resolver, durch den dein VPN explizit leitet), laufen DNS-Anfragen durch den Tunnel.
- Wenn sie zu deinem Internetanbieter oder einem Server gehören, den du nie konfiguriert hast, leckt DNS.
Hinweis: IPv6- und betriebssystemweite Fallback-Resolver können lecken, selbst wenn der IPv4-Test besteht — teste mit aktiviertem IPv6, um diese zu erkennen.
3. Nochmals auf Mobilfunk und öffentlichem WLAN testen
Lecks können sporadisch auftreten — sie zeigen sich möglicherweise nur in bestimmten Netzwerken oder nachdem dein Gerät aus dem Ruhezustand aufgewacht ist. Teste daher an mehr als einem Ort.
4. Warum DNS-Lecks wichtig sind
Selbst bei verschlüsseltem Datenverkehr verraten geleakte DNS-Anfragen die Domains, die du besuchst — genug, um dein Surfverhalten zu analysieren.
5. So behebst du es
Verwende einen Schutz, der DNS-Auflösung und -Filterung selbst übernimmt, anstatt Anfragen an deinen Internetanbieter weiterzugeben, und der den Tunnel so absichert, dass Anfragen nicht außerhalb davon gelangen. Über die bloße DNS-Weiterleitung durch einen Tunnel hinaus solltest du auf eine Schicht achten, die DNS aktiv filtert — schädliche Domains, Tracker und Phishing-Infrastruktur auf Resolver-Ebene blockiert, was ein einfacher verschlüsselter Tunnel allein nicht leistet.
Wo Casper's Cloak seinen Platz hat
Casper's Cloak kombiniert DNS-/netzwerkseitige Filterung mit einem verschlüsselten WireGuard-Tunnel und Kill-Switch-artiger Tunnelabsicherung. DNS-Anfragen werden gefiltert und geschützt — schädliche Domains, Tracker und Phishing-Infrastruktur werden blockiert — anstatt an deinen Anbieter weitergeleitet zu werden. Diese Filterschicht ist das, was es von einer einfachen Tunnelverbindung unterscheidet: Das gleiche saubere Leak-Test-Ergebnis kommt mit aktiver Bedrohungsfilterung obendrauf, auf iPhone, Android und Mac.